Back to the Future: Analoge Retro-Fotografie

Wie in der Musik und in der Mode erkennt man bei genauem Hinsehen momentan auch in der Kunstfotografie und in der zeitgenössischen Kunst einen Trend zum alten kitschigen Feeling des zwanzigsten Jahrhunderts. Ein Hoch auf Polaroid und Lomografie.

Das im analogen Zeitalter verhasste Bildrauschen wird nun zum bewusst angewendeten Gestaltungseffekt, Flecken auf dem Foto werden zum Hingucker, Farbverfälschungen sind erwünscht und teilweise sogar bewusst herbeigeführt. Dies heisst aber nicht, dass alle fotografischen Grundlagen nun vergessen werden können, im Gegenteil. Wer bisher nur im automatischen Modus seiner Digitalkamera fotografiert hat, wird Mühe damit haben, eine analoge Kamera fachgerecht zu bedienen. In diesem Blogeintrag will ich das Augenmerk aber auf zwei Sparten der Retro-Fotografie richten, die auch dem fotografischen Anfänger Spass bereiten können, da man sich weniger mit Belichtungszeit und Brennweiten auseinandersetzen muss als mehr mit der Wahl des Motivs und den Emotionen die man mit nostalgischen, fast quadratischen Polaroid-Fotos oder den verfälschten, verschwommenen Lomografien einfangen kann. Das diese Schnappschuss-Kunst seinen Reiz hat, könnte dir sogar Andy Warhol bestätigen, würde er noch leben.

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