Bilder aus dem Netz: wo, was, wie

Bilder haben eine besondere Wirkung auf deren Betrachter. Sie lösen Emotionen und Assoziationen aus und hinterlassen im besten Fall einen bleibenden Eindruck. Bei der Gestaltung von Printmedien oder anderem wird daher grossen Wert auf die Verwendung von Bildern gelegt. Diese werden oft von Online-Bilddatenbanken heruntergeladen. Interessant hier ist bestimmt die Art der Bezahlung beziehungsweise die Art der Lizenzen, welche man dazu benötigt.

Für Printmedien werden oft Bilder verwendet. Da es juristische Konsequenzen mit sich ziehen kann, wenn man irgendwelche Bilder ohne Lizenzen verwendet, greifen viele Gestalter auf Online-Bilddatenbanken zurück. Auf diesen Plattformen werden (meistens) gegen Bezahlung Tausende von Bildern in verschiedener Qualität angeboten. Die Datenbanken sind meist ähnlich aufgebaut, passende Bilder und Fotos sind schnell zu finden. Oft locken die Plattformen mit lizenzfreien Bildern und kostenloser Registrierung. Aber aufgepasst, lizenzfrei bedeutet nicht kostenlos. Es bedeutet lediglich, dass die Bilder beispielsweise nach dem Erwerb weiter verwendet werden dürfen und nicht nach Aufträgen beschränkt sind. Dies wird nämlich auch unterschieden. Es gibt Bilddatenbanken, welche Aufnahmen anbieten, die nach dem Kauf unbeschränkt verwendet werden dürfen. Andere Bilder wiederum dürfen nur einmal verwendet werden. Dann gibt es Datenbanken, welche kostenlose Bilder zur Verfügung stellen, die Qualität der Aufnahmen lässt jedoch vielfach zu wünschen übrig und oft muss man den Fotografen kontaktieren, um eine Erlaubnis für sein Projekt zu bekommen.

Die Datenbanken erfordern in der Regel eine Registrierung. Hat man diesen Schritt gemacht, erhält man ein Konto auf der Seite und die Bildsuche kann losgehen. Oft sind Kategorien wie etwa «Sport», «Natur» oder «Tiere» angegeben, welche die Suche etwas erleichtern. Aufnahmen, welche einem zusagen, können in Zwischenablagen gespeichert und beliebig wieder aufgerufen werden. Unterhalb der Fotos stehen meist Angaben wie die Grösse der Aufnahme, der Fotograf, das Copyright oder die Informationen über die Bildrechte. Oft sind in der Nähe der Bilder ähnliche Fotos als Suchvorschläge zu finden.

Hat man sich für ein Bild entschieden, so kann man dies schnell und einfach herunterladen. Interessant sind die verschiedenen Zahlungssysteme der Bilddatenbanken. Auf Plattformen wie beispielsweise shotshop.com oder gettyimages.com können Kunden mit der Kreditkarte oder auf andere Wege bezahlen. Bei anderen Plattformen kann man Bilder auf Rechnung oder Vorauskasse herunterladen, auch die Bezahlung mit Paypal ist möglich. Viele Bilddatenbanken bieten Abos an, in welchen das Herunterladen einer bestimmen Anzahl an Bildern in einer bestimmten Zeit inbegriffen ist. Beliebt, einfach und bequem ist die Zahlungsweise per Credits. Einige Plattformen wie beispielsweise fotolia.com, istockphoto.com oder photocase.de bieten diese Art der Zahlungsweise an. Eine bestimmte Anzahl oder gar Abos der sogenannten Credits werden gekauft, per Kreditkarte, Paypal oder auf Rechnung. Beim Herunterladen der Fotos werden die Credits je nach Grösse und Qualität der Aufnahmen vom Creditkonto abgebucht.

Online-Bilddatenbanken gibt es viele, da kann man schon mal den Überblick verlieren. Damit es am Ende keine bösen Überraschungen gibt, weil man zum Beispiel vergessen hat einen Urhebervermerk unter ein Bild zu setzen, ist es wichtig, sich über die jeweilige Bilddatenbank zu informieren und auch mal das Kleingedruckte zu lesen.

Und zum Schluss noch eine kleine Sammlung von Anbietern. Viel Spass beim Rumstöbern.

www.imagepoint.biz
www.fotolia.com
www.shotshop.com
www.shutterstock.com
www.photocase.de
www.istockphoto.com
www.gettyimages.com
www.sxc.hu
www.kursiv.com

2 Gedanken zu “Bilder aus dem Netz: wo, was, wie

  1. Für mich hört es sich im letzen Absatz so an als würde je nach Bildagentur mal ein Urhebervermerk gemacht werden und manchmal nicht. Es muss aber grundsätzlich der Urheber genannt werden, darauf hat jeder Fotograf ein Recht gemäß § 13 UrhG.
    Kann man hier auch noch detailliert nachlesen http://goo.gl/XTJMMn

    • Liebe Claudia. Danke für deinen Hinweis. Ich bin deinem Link gefolgt und habe den Artikel durchgelesen. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, wie sich diesbezüglich das Deutsche Recht vom Schweizer Recht unterscheidet. Ich versuche dies abzuklären und werde dann den Blogpost entsprechend ergänzen. Besten Dank nochmals.

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